Quidditch – aus dem Buch in die Vereine

Quidditch

Vorneweg: Wenn wir uns im Folgenden mit dem sehr spannenden Thema Quidditch befassen, dann natürlich mit der Variante, die den Muggeln (= Menschen, die keine Zauberer sind) vorbehalten ist. Wäre ja noch schöner, wenn der flotte Ritt auf einem Besen und Harry Potters Meisterschaft im Schnatz-Fangen samt Joanne K. Rowlings Erfindungsreichtum gleichgesetzt würden mit der etwas ungelenken Landvariante des Spiels. Warum wir hier überhaupt darüber schreiben? Nun, es gibt mittlerweile Quidditch-Vereine und Quidditch-Weltmeisterschaften – und zwar nicht nur in Büchern und Filmen.

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Der Organisationsleiter im Verein

Er sorgt dafür, dass alle in die gleiche Richtung fahren: Der Organisationsleiter. (Foto: Privat)

Er sorgt dafür, dass alle in die gleiche Richtung fahren: Der Organisationsleiter. (Foto: Privat)

Es ist seltsam. Bei Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen sitzt er am Rande, nur selten ergreift er das Wort. Dabei ist er es doch, der zum Beispiel für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnet. Oder noch wichtiger: Er sorgt für den reibungslosen Betrieb des Vereins genau da, wo er sich überhaupt erst definiert.

Er hat viele Namen. Sportwart, Organisationsleiter, Jugendleiter, Theaterleiter, Feuerwehrkommandant, Mannschaftsführer, Chorleiter – wie auch immer die Funktion je nach Verein individuell ausgelegt und benannt ist, so besagt der kleinste gemeinsame Nenner: Hier laufen die Fäden im Alltagsgeschäft des Vereins zusammen. Er sorgt dafür, dass (erfolgreich) gesportelt, effizient gearbeitet oder (schön) gesungen wird.

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Ehrgeizige Eltern!

Der Pokal des Kindes gehört eigentlich .... den Eltern. (Foto: privat)

Der Pokal des Kindes gehört eigentlich .... den Eltern. (Foto: privat)

Von Bernhard Krebs

Wenden wir uns heute einem Phänomen in der Jugendarbeit zu, das zum Vereinsleben gehört wie der Schläger zum Tennisspieler und die Nasenklammer zur Synchronschwimmerin. Sprechen wir also über ehrgeizige Eltern!

Dabei geht es diesmal nicht um mich. Hätte ich nämlich ehrgeizige Eltern gehabt, dann würde ich heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine sehr erfolgreiche Karriere als Fußball-Champion zurück blicken. Ich hätte danach mitgeholfen, 2006 die Weltmeisterschaft nach Deutschland zu holen und …. oops, Glück gehabt!

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Marine in München, Ski in Hamburg

Eine Marinekameradschaft, in München daheim. (Foro: Krebs)

Eine Marinekameradschaft, in München daheim. (Foro: Krebs)

Ganz klar, bairische Folklore gehört nach Bayern. Und Ski gefahren wird in den Bergen. Außerdem ist die Marine in Hamburg und weiter nördlich zugange, wo auch sonst? Und selbstverständlich wird der St. Patrick´s Day nur in Irland gefeiert.

Weit gefehlt – und schuld daran sind … natürlich Vereine.

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Vereinsfunktionär? Es gibt kein Entkommen!

Vier Urkunden sollten reichen. Ein Vorstandsposten auch. (Foto: privat)

Vier Urkunden sollten reichen. Ein Vorstandsposten auch. (Foto: privat)

Bei einer privaten Feier wurde kürzlich die Frage aufgeworfen, warum der Gastgeber trotz langjähriger Musikerkarriere nicht in der örtlichen Musikkapelle spiele? Und warum sein Freund nicht dem Volleyballverein wieder beitrete, obwohl er doch früher mal ein erfolgreicher Jugendspieler gewesen war? Überraschenderweise wurden als Antworten weder Zeit, Geld oder mangelnde Lust angeführt, sondern einzig: „Wenn ich zum Verein gehe, habe ich sofort einen Posten. Und das will ich nicht.“ Blanker Unfug, dachte ich bei mir, schwieg aber.

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Fundstück: Ein Dreirad mit viel Platz für Vereine

Für die anstehende Fußball-EM das passende Vereinsfahrrad. (Foto: PFIFF)

Für die anstehende Fußball-EM das passende Vereinsfahrrad. (Foto: PFIFF)

Ja, mir san mit´m Radl da! Man muss keinem Radsportverein angehören, um dieses Lied zu kennen und zu singen.

Überhaupt gehören Fahrrad-Ausflüge zu den beliebtesten Veranstaltungen in vielen Vereinskalendern. Dabei stellt sich nicht selten die Frage: Wie transportiert man die nötige Ausrüstung (Getränke, Speisen, Tische und Stühle) für die wichtigen Pausen?

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Der T-Rex im Wald

Bild: Fotolia.

Bild: Fotolia.

Meine Frau hat mich zum Lauftreff des SC angemeldet. Ich bin jetzt Mitglied in der Leichtathletikabteilung, weil ich angeblich Übergewicht habe. Der Lauftreff soll nächste Woche am Dienstagabend beginnen – ich dachte mir: Ein bisschen Vorbereitung kann nicht schaden. Also bin ich gestern gejoggt.

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Der undankbare Job des Schriftführers

Im Verein: Schriftführer bei der Arbeit.

Laptop oder Heft - ein Protokoll wird je nach Vorliebe des Schriftführers verfasst. (Foto: Fotolia)

Er ist derjenige, der die Geschichte eines Vereins und vor allem seiner Versammlungen und Sitzungen dokumentiert, seine Aufzeichnungen dienen der Vorstandschaft wie den Mitgliedern eines Vereins als

  • Information über Diskussionen, Planungen und Entscheidungen.
  • Grundlage bei internen Auseinandersetzungen: Wer hat was wann und wo gesagt?
  • Konkrete Richtlinie, wer was zu tun hat und dafür verantwortlich ist (To-do-Liste).

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Vorbereitet für die Vorstandssitzung

Regel 5. Du sollst den Stift nicht aus der Hand geben.

Regel 5. Du sollst den Stift nicht aus der Hand geben.

Von Bernhard Krebs

Der 2. Vorsitzende ist aufmüpfig und der Schriftführer fehlt. Der Kassier jammert und die Beisitzer sind apathisch wie eh und je. Vorbereitet ist natürlich keiner, aber mitreden will jeder. Nein, das ist nicht der Ausnahmefall, sondern die Beschreibung einer herkömmlichen Vorstandssitzung – wie sie der Vorsitzende eines Vereins so häufig erlebt.

Und weil die meisten Vorstandsmitglieder getreu Karl Valentin nach dem Motto „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“ verfahren, dauert so eine Sitzung auch meist bis Mitternacht. Und dabei bedarf es nur ein paar einfacher Regeln, mit er Sitzungen in seinem Sinne vorbereiten und gestalten kann.

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